Besichtigung von Ruinen Burg Freudeneck

Mitten im Wald schmiegt sich die Burgruine Freudeneck, eine Nachbarin der Wangenburg, in 390 Metern Höhe an ihren Felsen, von dem aus sie das Mossigtal überwacht.

Geschichte

Um 1320 wurde ein Wernlin von Freudeneck als „Burgmann“, d. h. Burgwächter der wahrscheinlich im 13. Jahrhundert errichteten Burg, erwähnt. Man vermutet, dass er die Forstgebiete und Straßen überwachte, die zur Abtei Andlau führten. Die Abtei überließ die Burg zunächst der Familie von der Dicke als Lehen, dann der Familie von Wildsberg. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts widersetzte sich Hans von Wildsberg der Stadt Straßburg, die Burg Freudeneck 1408 belagerte und in Brand setzte.

Sagenhaftes

Bei der Belagerung seiner Burg war Hans von Wildsberg feige nach Saverne geflüchtet und hatte die Burg in die Obhut von zwei Soldaten, vier Bauern und drei Frauen gegeben. Die 50 von der Stadt Straßburg angeheuerten Söldner hatten die Festung schnell eingenommen und ließen nur Ruinen und Verwüstung zurück.

Besonderheiten

Der robuste Bergfried in der Mitte des Bauwerks besticht durch seine schönen Buckelquader und wird von einer fünfeckigen Burgform umgeben.

Praktische Informationen

Adresse


67710 Wangenbourg Engenthal

Anfahrt
Parkmöglichkeit im Zentrum von Freudeneck. Dem Chemin du Château und dann dem gekennzeichneten Wanderweg bis zur Burg folgen.
Gehzeit vom Parkplatz bis zur Sehenswürdigkeit
10 min
Nächste Touristeninformation
Office de tourisme La Suisse d'Alsace
Verein für den Erhalt
Scoutisme, Nature et Patrimoine
maderic.waldhof@gmail.com - 06.81.28.48.15
www.chateaux-forts-vivants.fr
GPS-Daten
Lat.: 48.62550509 - Long.: 7.32735353

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